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Nach 10 Minuten raus aus dem Wasser, Tisch gedeckt, Weinflasche geöffnet. Zufrieden mit uns und dem Rest der Welt geniessen den wunderschönen Abend.
Wir freuen uns auf Sardinien.

Donnerstag, 1. September 2005
Unser Schiff braucht Diesel. Unter Segel liefen wir Stintino an um zu Tanken. Zurück aufs Meer und Segel setzen. Kurze Zeit später haben wir den Spinacker gesetzt. Es war Spitze. In eine Flaute gefahren, Spinacker runter, kurze Zeit später frischte es wieder auf. Dieses mal beliessen wir es bei Gross und Genua – gesegelt bis Castelsardo. Geankert, gebadet...

Freitag, 2. September 2005
Gemütlich geht es weiter. Vorgesehen ist Santa Terese di Callura. Diese Ortschaft lassen wir links liegen, haben wir doch eine schöne Brise und kommen gut vorwärts. Landschaftlich ist der Norden von Sardinien fantastisch. Navigatorisch sehr vielfältig, lauern doch in Küstenähe überall Untiefen. Es gibt bizzare Gebilde aus Felsen. Zudem ist es auch ein gutes Segelrevier, wir sind schon lange nicht mehr allein.

Bei Palau lassen wir den Anker fallen. Diese Ortschaft befindet sich im Nord-Osten der Insel.

Ein sehr markanter Punkt für Segler ist der Capo d’Orso. Dieser ist nach einem bärenförmigen Granitfelsen benannt. Hier ist auch die kürzeste Verbindung zur Insel La Maddalena. So alle 15 Minuten legt eine Fähre ab. Was bedeutet, dass tagsüber sehr starker Verkehr zu Land und zu Wasser stattfindet. Abends wird es ruhiger, und nachts ist es sehr ruhig.

Hier bleiben wir, bis Elisabeth und Jöggu an Bord kommen.

Samstag, 3. September 2005
Wir mieten ein Auto und erkunden nun die Insel auch „intern“. Wir bleiben allerdings im Norden.
Unsere Erkundungsfahrt führt uns nach Tempio di Pausiana. Johann scheint ein Gespür für spezielle Zwischenstopps zu haben. Wir sind mitten im Erntedank-
fest von Tempio. Der farbenprächtige Umzug wird angeführt von einer Reiterschar, anschliessend folgen buntgesschmückte Ochsengespanne, dazwischen kommen Musikgruppen – auch die Kirche kommt nicht zu kurz. Die Ochsengespanne sind furchteinflössend, füllen sich sie doch beinahe die ganze Breite der Gassen aus.
Ziel ist die Kirche.

Nach einem kleinen
Zwischenfall mit
einem Ochsengespann
ziehen wir uns diskret aus der Gefahrenzone zurück.

Weiter führt unser Weg über das Limbara-Massiv. Es gibt wunderschöne Panoramastrassen. Johann sucht jedoch die Natur pur, d.h. Feldwege und so.

Irgendwann erreichen wir die Strasse wieder Richtung Palau. Kurz vor unserem Heimathafen entdecken wir einen „Agroturismo“. Hier lernen wir die sardische Küche kennen und geniessen diese in vollen Zügen.

Sonntag, 4. September 2005
Heute gibt es einen ganz gemütlichen Sonntag. Lesen, baden usw.
Gegen Abend macht sich Johann auf, Elisabeth und Jöggu in Olbia abzuholen. Derweilen ich die Koje, den Apéro und das Nachtessen vorbereite.

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