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Freitag, 24. Juni 2005
Heute in aller Herrgottsfrühe klingelt wieder einmal der Wecker. Trudi und Lotti sollen vom Flughafen in Palma de Mallorca abgeholt werden. Johann wird an Land gebracht und ich erledige den Rest auf dem Schiff. Nach meinem Zeitplan sollten sie etwa zwischen 09.30 und 10.00 Uhr in Andratx ankommen. Um 09.00 Uhr läutet mein Handy.
Gemütlich mache ich mich auf den Weg,
in der Annahme, dass sie jetzt vom Flughafen wegfahren. Weit gefehlt, sie warten bereits an der Mole von Andratx und möchten doch bitte endlich auf das Schiff gebracht werden. Die Damen und Gepäck werden verladen, ich hole noch die restlichen Zutaten für ein gemütliches Frühstück.

Nun folgt das übliche Programm: Einkaufen, Einkaufen, Einkaufen – Getränke für 14 Tage, Lebensmittel
für mindestens 4 Tage. Wir wollen unabhängig sein.

PS Gemäss Lotti beginnen nun die Ferien.


Samstag, 25. Juni 2005
Heute gibt es den obligaten Landausflug. Der Küste entlang nach Valldemossa, anschliessend ins Inselinnere Richtung Orient bis Inca und kurz vor Alaró wird

abgebogen zum Castell d’Alaró. Trudi hat langsam Mühe mit den vielen Kurven, wird aber entschädigt mit einer wunderbaren Lammkeule. Selbstverständlich wird auch noch der Gipfel erklommen. Aussicht wäre wundervoll, wenn der Dunst nicht wäre. Trotzdem, es ist herrlich. Rückfahrt erfolgt auf fast direktem Wege.

PS Zurück auf dem Schiff meinte Trudi: Normale Strassen kennt mein
Schwiegersohn nicht.


Sonntag, 26. Juni 2005
Eigentlich wollten wir das Frühstück auf dem Schiff einnehmen, doch änderten wir unsere Meinung sehr schnell, das Gas war nämlich alle!!
An Land Kaffee trinken.

Zurück auf’s Schiff,
Anker lichten, das
Abenteuer Segeln kann beginnen. Raus aus der Bucht und... von Wind keine Spur.
Nach rund 25 NM erreichen wir Puerto de Sóller.
Anlegen an der Tankstelle – diese geschlossen. Johann erkundigt sich nach Gas, doch dieses gibt es erst am Montag. Also bleibt die Küche kalt.
In Puerto de Sóller abgelegt und weiter in die Cala Tuent. In der Cala findet man die ältesten Olivenbäume der ganzen Insel, sicher ist nur, dass sie schon vor über 1000 Jahren kultiviert wurden.
Von Wind weiterhin keine Spur. Diesen gibt es erst um Mitternacht. Irgendwo gibt es ein Gewitter. Wir haben den Wind (zwischen 4 und 7 Bf), keine Wellen und kein Regen. So anderthalb Stunden später ist der Spuk vorbei.

PS Gemäss Trudi erlebten
wir in der Nacht einen höllenstarken Sturm!!

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