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Montag, 13. Juni 2005
Margrith und Philippe haben wir pünktlich am Flughafen abgeliefert. Nun hat Johann noch einige Wünsche betreffend Ersatzteile usw. Diese sind natürlich nur in einem Polígono Industrial zu finden. Also nichts wie hin. Nach rund 2 – 3 Stunden hatten wir den auch sämtliches Material zusammen. Nun ging es weiter auf Food-Jagd. So gegen 15.00 Uhr waren wir zurück auf dem Schiff. Hier hiess es nun die schmutzige Wäsche zusammenpacken, ab ins Beiboot und in die Wäscherei. Das hiess, dass wir erst wieder ab Donnerstag weiter konnten.

PS Schiff auf Vordermann
bringen und faulenzen.

Donnerstag, 16. Juni 2005
Wir zwei sind schon so gut eingearbeitet, dass jeder von uns weiss, was zu tun oder getan werden muss. Die Reise beginnt sehr ruhig – unter Motor. Der Wind hat sich verabschiedet. Ziel ist die Gala Murta hinter dem Cap Formentor. Kleiner Zwischenhalt in der Gala Tuent eingelegt. Wunderschöne Ankerbucht. Beiboot ins Wasser gelassen und zu einem Spaziergang aufgebrochen. Ich glaube wir haben hier die ältesten Olivenbäume auf Mallorca entdeckt. Es gibt unheimlich knorrige Formen – wunderschön. Zurück auf dem Schiff hat Johann den Fotoapparat gepackt und ging die Olivenbäume ablichten.
Irgendwann so nach dem Frühstück, ging Housi schwimmen. Nach dem Abwasch wollte ich mir’s eigentlich gemütlich machen – doch weit gefehlt, das Beiboot war weg. Kurzer Rundumblick und ab ins Wasser und „gisch was hesch“ dem Beiboot hinterher. Mit „Chäs und Brot hanis verdwüscht“. Mittlerweilen hat Johann den Anker gelichtet und kam uns entgegen.

Ab jetzt verlief der Rest des Tages sehr ruhig. Den Wind hatten wir gegen uns, die Wellen waren nicht sehr hoch.

So gegen 19.00 Uhr
liessen wir den Anker
in der Gala Murta fallen.

PS Ich glaube, ich habe
einen neuen Schwimmrekord
aufgestellt... Beiboot retten in ...Minuten.


Freitag, 17. Juni 2005
Frühmorgens waren wir noch alleine in der Bucht. Aber so ab 11.00 Uhr fing das Drama an. Ein Motorboot nach dem andern lief ein und warf den Anker selbstverständlich in unserer unmittelbaren Nähe. Langsam wurde es ungemütlich, schwoien wir nicht gleich wie die Leichtgewichte. Ein kurzer Blick genügte und schon hievten wir den Anker. Unser nächstes Ziel war Alcudia. Ein Grossteil konnte gesegelt werden, der Rest – wie üblich – unter Motor. Anker fallen hinter der Hafenmauer von Alcudia.

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