Samstag, 26. Juli 2003
Die Ferien beginnen schon heute Abend.
Wir treffen uns zum Nachtessen im Federal und feiern noch nachträglich den 50zigsten von Hüdeli und den Auftakt unseres dreiwöchigen Törn, der uns, wenn möglich, von La Coruña nach Sevilla führen soll.

Sonntag, 27. Juli 2003
Bereits um 04.45 Uhr war Tagwach, damit wir das Flugzeug nach Madrid erreichen. Nun geht’s los Richtung Kloten. Einchecken bei der IBERIA - die Swiss-Schalter sind sehr leer. Pünktlich sind wir in Madrid, wo die reservierten Mietwagen bereits warten. Unser Ziel ist La Coruña. Das heisst 560 km quer durch Castillo y León auf nigelnagelneuen Autobahnen, die schon kurz nach Madrid praktisch leer sind.
Bübu findet das etwas monoton und vermisst den bei seinem Auto eingebauten Tempomat.
La Coruña ist in Sicht und auch unser zu Hause - wenigstens für die nächsten drei Wochen. Beim parkieren von Bübus Auto fällt mir ein kleiner Hebel beim Steuerrad auf. Ist das nicht der Tempomat? Beim geniessen des ersten Aperitifs sind wir glücklich, dass unsere Reise so gut geklappt hat; rund 2000 km quer durch Europa in nur 12 Stunden. Ein Abendspaziergang durch die Stadt eine Unmöglichkeit.

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Ein solches Gedränge, für uns unvorstellbar, nur weil die Bürger beschlossen haben, das Mittelalter
zu feiern. Kein durchkommen in der Altstadt zu der vom letzten Törn bekannten urigen Spezialitäten-Beiz. Das Nachtessen fand anschliessend auf dem Schiff statt mit Sandwich und Rotwein. Nun schlaft alle gut.

Montag, 28. Juli 2003
Aufstehen, Frühstück besteht aus Tee – der Rest fehlt noch! Einkaufslisten
erstellen, einkaufen, zurückkommen, einladen, verstauen, Auto zurück-bringen. Nach dem Apéro erneut versucht, ins gestern angepeilte Restaurant essen zu gehen. Leider geschlossen. Ein von einer liebens-würdigen Dame empfohlenes Restaurant gefunden, ebenfalls geschlossen. Die haben sicher etwas gegen unsere wohl proportionierten Figuren.

Dienstag, 29. Juli 2003
Nach einem Tête-à-Tête mit dem Hafen-
meister, weil dieser nicht wissen will, woher die Beule am Heck des Schiffes kommt, laufen wir aus. Susanne hat Stugeron geschluckt, Bärni leider vergessen. Susanne überstand die Schauckelei sehr gut, Bärni leider weniger.

Ganze 5 Seemeilen konnten wir segeln, der Rest lief unter Motor.Nach rund 50 Seemeilen sind wir vor Anker in der Bucht von Camariñas. Susanne hat ein herrliches Huhn gekocht mit Kartoffel-
stock, selbstverständlich haben wir fast alles verschlungen, die Reste
gibt es morgen.

Gute Nacht – Duschen war herrlich – mit warmem Wasser!! Allerdings aus dem
Boiler, das Meer hat nämlich nur 17 Grad.

Mittwoch, 30. Juli 2003
Bärni will uns fit trimmen. Er droht uns, sein Fitnessprogramm so gut sichtbar aufzuhängen, dass wir dauernd vom schlechten Gewissen geplagt würden, wenn wir nicht täglich sein Programm absolvierten.

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