Mit dieser Crew und
vor allem mit dem
Youngster als Skipper ist auch dies kein Problem.
Das nun fällige Tanken im neuen Hafen ist allerdings ein Geduldspiel. Aber nicht nur wir, sondern auch ein Franzose ist sehr aufgebracht, so dass unsere, obwohl perfekt französisch-sprechende Crew noch Gelegenheit hatte, einige neue Wörter zu lernen.

Donnerstag, 28. Mai 2003. Wir starten frühmorgens mit dem TGV um 05.45 in Bern nach Paris. Alle sind an Bord gekommen trotz teilweise komplizierter Anreise. Nach drei Stunden Aufenthalt in Paris geht es weiter mit einem TGV direkt nach Brest. Ich bin gespannt, ob die Happy Future noch schwimmt. Sie schwimmt und präsentiert sich in voller Grösse. Nach dem Einräumen werden die ersten Muscheln in unserer alten bekannten Beiz bestellt. Leider habe ich eine Wette verloren und zwangsweise etwas zuviel Weissen konsumiert. Schliesslich konnte ich ja nicht alles den andern überlassen.

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Freitag, 29. Mai. Ab zum Einkauf. Phippu und ich machen noch den Motor fertig, montieren auch noch
den neuen Batterielader und einen neuen Bilgenpumpen-
schlauch. Dieser wurde uns von Wauquiez per Express geschickt. Nach dem Studium des Wetterberichtes wurde beschlossen, morgens mit der Flut auszulaufen, um die 110 SM entfernte Insel „Belle Ile“ anzulaufen.

Samstag, 30. Mai. Wie immer sind wir zu schnell
und können den vorgesehenen Hafen wegen Ebbe nicht einlaufen. Also weiter zur nächsten Insel, welche
60 SM entfernt liegt. Für den ersten Schlag mit dieser Crew immerhin 180 SM. Mit dem Navigationscomputer erwischen wir die Hafeneinfahrt der Ile de Yeu auf einige Meter genau. Bei der anschliessenden Instruktion muss es passiert sein; das Schiff liegt 180° verkehrt auf dem Bildschirm. Macht nichts, es wird sich morgens von selbst korrigieren. Ein eigenartiges Gefühl und etwas ungewohnt ist es schon, wenn man von den ebenfalls einlaufenden Mitseglern, nachdem sie die Schweizerfahne gesichtet haben, mit Hello Champions du monde begrüsst wird.

Sonntag, 31. Mai. Freier Tag mit ausschlafen und duschen. Besichtigung der Inselhauptstadt, welche
uns stark an Griechenland erinnert. Die Liegeplatz-gebühren von 17.50 Euro sind eine echte Rarität.

Montag, 1. Juni. Wie üblich frühmorgens mit der Flut laufen wir aus zum Wunschziel von Ueli und Hans. Nach 62 SM landen wir in La Rochelle. Allerdings, und dies ist ein Novum, sind wir laut Computer alles rückwärts gesegelt.

Dienstag, 2. Juni.
Ein so schönes Städtchen muss besichtigt werden.

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