Nach einem Kaffee erstmals
etwas eingekauft. Wollten an Bord
noch richtig frühstücken. Da Arno noch nicht auf dem Schiff war und der Herd immer noch nicht „funktionierte“, zogen wir zu einem leichten Mittagessen ins Restaurant.

Einweisung ins Schiff unter Deck vom
Bug bis zum Heck und zugleich noch kleine Mängel aufgeschrieben.
Die Fortsetzung fand an Deck statt –
in der gleichen Reihenfolge. Dauer ca.
3 Std. Segelmacher oder Sprayhood-„Mensch“ gekommen, Farbe bestimmt
und warten bis Montag.

Zwischendurch immer wieder Auto entladen. Einräumen, ausräumen, umräumen usw. usw. Im Auto befindet sich nur noch das Beiboot sowie der Aussenboarder. Rest ist im Schiff, einigermassen gut verstaut.

Nachtessen auswärts – Arno lädt ein.
Wetter: RDL WT 7 / Do 12.00 / N 5 / 6 / 1.7 M / - / DO 18.00 / N 4-5 / 5 /
1.5 m / - / Fr 00.00 / N-NE 3 / 4 /
1.5 m / - / Fr 06.00 / SW-W 1 / 3 /
1.3 m / - / Fr 12.00 / SW-W 3 / 3 /
1.0 m / - / Fr 18.00 NW 3-4 / 3-4 /
1.0 m / - / Sa 00.00 / N 4 / 4-5 /
1.0 m / - / - es ist saukalt.

02. April 2003 Mittwoch
Abfahrt in Bern: 12.30 Uhr. Das Auto war voll bepackt bis untern Rand. Trotzdem keine Probleme am Deutschen Zoll. Dass man bereits in Luxemburg ist, bemerkt man an den Strassenschildern
und am billigen Benzin.
In Belgien wird der „Most“ wieder teurer. Alles ist generell und prinzipiell in dieser Gegend in flämisch angeschrieben - flämisch geschrieben sieht für uns lustig aus und ist mit etwas Fantasie auch verständlich. Ankunft gegen 20.00 Uhr in
Nieuwpoort Bad. Nach Wegbeschreibung von Arno Kronenberg Hafen und Schiff gefunden. Mussten feststellen, dass Sprayhood die falsche Farbe hat. Ansonsten Schlüssel in Backbord-Kiste Stb gefunden und einen ersten Blick ins Innere geworfen. Arno hatte Heizlüfter installiert, Temperatur im Wohnraum akzeptabel – Rest ....... Mehr oder weniger sofort Restaurant aufgesucht – mittlerweile war es etwa 21.00 Uhr.

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Schlafsäcke und Kleider mitgenommen, aus- und eingeräumt, Zähne geputzt, Schlafsäcke ausgerollt und uns eingerollt. Sehr breit, sehr bequem – Achtung Kopf!! Polsterung ist nicht
schlecht; gibt nur kleine Beulen.

Wetter: Von Bern bis Nieuwpoort herrschte Aprilwetter wie es im Buche steht. Abwechslungsweise gab es Graupel-schauer, Regenschauer, Sonnenschein, starke Bewölkung, leichte Bewölkung, Schneefall, Temperatur max. 10 Grad.

Übrigens ....... wir sind nicht geschaffen für soooooooooooo kalte Zonen.

03. April 2003 Donnerstag
Gegen 08.30 Uhr aufgestanden. Wollten Kaffee kochen, konnten jedoch den Herd nicht in Gang setzen, obwohl die Gasflasche angeschlossen war. Unser „Schlaf“-Gast Arno war bereits ausgeflogen, also blieb uns nichts anderes übrig, als eine Cafeteria oder so aufzusuchen. Der königliche Yachtclub hatte noch geschlossen. Dabei entdeckten wir Arno, wie er mit einer Wauquiez 40 beim Auslaufen war. Haben ihn mit dem Auto verfolgt, dabei ins Seebad Nieuwpoort gekommen. Hier sieht es betreffend Verbauung der Küste nicht besser aus als im Süden – nur etwas kälter und windiger.

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